I wouldn’t steal – Pro-Filesharing-Kampagne

Jeder kennt es: Man schaut sich eine DVD zu Hause an oder geht ins Kino und das erste was man noch vor Filmbeginn sieht, sind die Hinweise zum illegalen Kopieren von Filmträgern, etc…was zumeist ziemlich nervig ist!
Mit der Pro-Filesharing “I wouldn’t steal” möchten die Grünen im Europa-Parlament ein Gegengewicht zur Musik- und Filmindustrie schaffen. Sie möchten gerne klarstellen, dass man Ladendiebstahl und Handtaschenraub keineswegs mit dem Kopieren von Filmen und Musik gleichstellen kann. Bei dem einen handelt es sich um Stehlen und bei dem anderen um Teilen. Und wie schon mehrmals auf diesem Blog geschrieben, kann die private Distribution von Medien Künstler und Kultur fördern/unterstützen und gefährdet diese keinesfalls, wie so oft behauptet…
Die Kampagne unterstellt der Musik- und Filmindustrie bis jetzt noch keine Alternativen zum Filesharing entwickelt zu haben, welche gute Qualität zu fairen Bedingungen beinhalte. Die Grünen möchten mit der Kampagne eine Pauschale für die beliebige Nutzung von Medien erwirken. Mit dem Zahlen einer gewissen Gebühr soll es für jeden möglich sein, Medien ungehindert zu nutzen. Solche Abgaben sollen hierbei möglichst direkt Künstler unterstützen und nicht die Gewinne der Unterhaltungsindustrie erhöhen.

Sehr lesenswert ist auch dieser Artikel bei jetzt.de, in dem Julia Seeliger unter anderem über die Position der Grünen in Deutschland zu diesem Thema spricht.

Vielleicht bewirkt diese Kampagne ja eine Änderung in der Sichtweise europäischer Politiker zu dem Thema Fileharing im allgemeinen…

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