Creative Commons Video – A shared culture

•October 18, 2008 • Leave a Comment

Die jährliche Spendenaktion von Creative Commons hat begonnen…

HypoSurface

•April 27, 2008 • 1 Comment

HypoSurface ist ein Displaysystem, welches vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) entwickelt wurde. Es gilt als das erste Display, dessen Oberfläche sich bewegen kann.
Das System besteht aus einzelnen Elementen und verhält sich so ähnlich wie eine Flüssigkeit: Wellen, Bildmuster, Logos und Text können dargestellt werden. Ausserdem können digitale Inhalte mit dem HypoSurface verknüpft werden, wodurch eine Interaktion mit Benutzern ermöglicht wird.

“HypoSurface uses powerful ‘information bus’ technology to control many thousands of moving actuators to deform a pliable surface, allowing high-speed movement of the screen surface.”

[Via]

User generated travel magazine

•March 19, 2008 • Leave a Comment

Everywhere MagazineDas “Everywhere Magazine” ist ein neues Reisemagazin, welches von den Lesern selbst gestaltet wird. Menschen, die sich für Reisen und Fotografie interessieren, können auf der Website ihre Bilder und Reiseberichte einreichen. Die Magazin-Community bewertet die besten Artikel und Fotos. Die jeweilige Ausgabe des Magazins wird dann letztendlich aus den bestbewerteten Materialen zusammengefügt.

Dies ist eine weitere geniale Idee in der Welt des User Generate Contents. Und wie Bhargava auf seinem Influential Marketing Blog schon sagt:

“This is brilliant for a number of reasons, but most specifically the costs they save on hiring a staff of writers and paying their expenses is put into the production of the magazine which is every bit as professional and beautiful as any other travel magazine likely to be on your coffee table. “

[Über Everywhere:
Everywhere Magazine celebrates the belief that travel is all around you. Designed for people looking for authentic world experiences, Everywhere magazine gives a voice to travelers worldwide who wish to tell their stories and share their favorite places.]

[Via]

FREE BEER in Berlin

•February 23, 2008 • Leave a Comment

Wie bereits bei antischokke im Detail beschrieben, wird am 1. März ab 12:30 in einer neuen kleinen Brauerei in Friedrichshain FREE BEER gebraut.
“…you should think of free as in free speech, not as in free beer” – Mit diesem Zitat von Richard Stallman beschäftigten sich die dänische Künstlergruppe Superflex und einige Studenten der IT Universität in Kopenhagen. Anfang 2005 kreierten diese das erste Open Source Bier der Welt.
Ein Mitglied von Superflex, Rasmus Nielsen, hielt zu diesem Zeitpunkt einen Kurs an der IT Universität über Geistiges Eigentum und Copyright. In diesem Kurs forderte er seine Studenten auf, Open Source Theorien auf Beispiele außerhalb der digitalen Welt anzuwenden. Das Resultat war ein Bier mit dem Namen Vores Øl (Unser Bier) Version 1.0. Sowohl das Rezept als auch die Marke des Bieres wurden unter eine Creative Commons Lizenz gestellt. Das heißt, dass dieses Rezept nach Belieben nachgebraut und das Produkt sogar gewinnbringend verkauft werden kann. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass der Name des Originals und der “Erfinder” genannt werden. Auch das Rezept kann abgewandelt werden, solange man das Ergebnis ebenfalls unter einer CC-Lizenz öffentlich zugänglich macht.
Anfang 2006 wurde FREE BEER 3.0, welches auf Vores Øl basiert, das erste Mal in dänischen Supermärkten verkauft.
Mehr über FREE BEER könnt Ihr auf dessen Website lesen oder auch ein wenig durch meine Masterarbeit stöbert, denn dort hatte ich dieses als Beispiel für Open Source Marketing auch detaillierter beleuchtet:-)
freebeer.gif

ZiG: Neues Regalsystem von Ryan Frank

•February 16, 2008 • Leave a Comment

Der südafrikanische Designer Ryan Frank hat ein ziemlich geniales neues Regalsystem entwickelt, welches im April auf der Möbelmesse in Milan näher vorgestellt wird.

ZiG by Ryan Frank
picture: www.dezeen.com

[Via]

I wouldn’t steal – Pro-Filesharing-Kampagne

•January 26, 2008 • Leave a Comment

Jeder kennt es: Man schaut sich eine DVD zu Hause an oder geht ins Kino und das erste was man noch vor Filmbeginn sieht, sind die Hinweise zum illegalen Kopieren von Filmträgern, etc…was zumeist ziemlich nervig ist!
Mit der Pro-Filesharing “I wouldn’t steal” möchten die Grünen im Europa-Parlament ein Gegengewicht zur Musik- und Filmindustrie schaffen. Sie möchten gerne klarstellen, dass man Ladendiebstahl und Handtaschenraub keineswegs mit dem Kopieren von Filmen und Musik gleichstellen kann. Bei dem einen handelt es sich um Stehlen und bei dem anderen um Teilen. Und wie schon mehrmals auf diesem Blog geschrieben, kann die private Distribution von Medien Künstler und Kultur fördern/unterstützen und gefährdet diese keinesfalls, wie so oft behauptet…
Die Kampagne unterstellt der Musik- und Filmindustrie bis jetzt noch keine Alternativen zum Filesharing entwickelt zu haben, welche gute Qualität zu fairen Bedingungen beinhalte. Die Grünen möchten mit der Kampagne eine Pauschale für die beliebige Nutzung von Medien erwirken. Mit dem Zahlen einer gewissen Gebühr soll es für jeden möglich sein, Medien ungehindert zu nutzen. Solche Abgaben sollen hierbei möglichst direkt Künstler unterstützen und nicht die Gewinne der Unterhaltungsindustrie erhöhen.

Sehr lesenswert ist auch dieser Artikel bei jetzt.de, in dem Julia Seeliger unter anderem über die Position der Grünen in Deutschland zu diesem Thema spricht.

Vielleicht bewirkt diese Kampagne ja eine Änderung in der Sichtweise europäischer Politiker zu dem Thema Fileharing im allgemeinen…

Origami-Flugzeug im All

•January 19, 2008 • Leave a Comment

Gestern erschien im Spiegel ein sehr interessanter Artikel über ein japanisches Wissenschaftlerteam, bestehend aus Luft- und Raumfahrtingenieuren der Universität Tokyo und Mitarbeitern der Japan Origami Airplane Association. Gemeinsamen planen sie ein Origami-Flugzeug ins Weltall zu schießen und es dann auch wieder heil zur Erde zurückkehren zu lassen.
Zur Zeit wird bereits ein acht Zentimeter langer Prototyp and der Universität von Tokyo getestet, denn es ist noch sehr fraglich ob ein Papierflugzeug (auch wenn es speziell beschichtet ist) überhaupt den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre übersteht.

papierflier.jpg
picture: www.spiegel.de

Den Wissenschaftlern liegt natürlich nicht nur etwas daran, den weltbesten Papierflieger zu bauen, sondern sie haben auch einen wissenschaftlichen Grund:-)

“Wenn Origamiflugzeuge erfolgreich aus dem All zur Erde zurückfliegen können, könnte das Anregungen für neue Designs für Wiedereintritts-Fahrzeuge geben.” Leichte Fluggeräte “so wie das Origamiflugzeug” könnten etwa für die wissenschaftliche Beobachtung der obersten Schichten der Atmosphäre eingesetzt werden.”

Zum Spiegel-Artikel geht es hier.

Laser Graffiti

•January 6, 2008 • 1 Comment

Über den Wired Blog “Beyond the Beyond” habe ich über das Graffiti Research Lab in Wien erfahren, welche Street Art mit modernen Technologien vebinden möchten. Mit Laptop, Kamera, Projektor und Laser kann man nun Gebäude mit Graffiti verschönern. Wie das genau funktioniert könnte Ihr in diesem Video erfahren. Ausserdem lohnt es sich auf dem Make: Blog das beschreibende PDF hernterzuladen.

Überdimensional, in Echtzeit & jederzeit “entfernbar” … Ziemlich coole Idee:-)

ARD wirbt für Creative Commons

•December 19, 2007 • Leave a Comment

In dem Artikel “Digitale Plattenläden” berichtete der Online Ratgeber der ARD gestern über Alternativen zu iTunes und Musicload und ging dort relativ detailliert auf die Möglichkeiten, welche mit Creative Commons Lizenzen bestehen, ein.

„…Gerade junge und unbekannte Musiker sind unter Umständen sehr an der Verbreitung ihrer Musik interessiert, auch wenn sie damit zunächst kein Geld verdienen können. Sie und viele andere Kreative, die sich ausdrücklich nicht alle Rechte an ihrem Werk vorbehalten möchten, greifen daher gerne auf so genannte Creative-Commons-Lizenzen zurück: eine einfache und effektive Möglichkeit, eigene Werke für bestimmte Nutzungsformen frei zu geben.
Mit Hilfe von Creative-Commons-Lizenzen kann ein Künstler genau bestimmen, unter welchen Bedingungen er seine Musik für welche Zwecke frei gibt. So kann er beispielsweise die beliebige Vervielfältigung und Verbreitung seiner Musik unter der Bedingung gestatten, dass sie nicht kommerziell genutzt wird und unverändert bleibt…“

Definitiv sehr lesenswerter und informativer Artikel für Leute, die sich über die Möglichkeiten, welche Creative Commons bietet, noch nicht bewusst waren.

SPIEGEL WISSEN – deutschsprachiges Wissensportal startet im Frühjahr 2008

•December 17, 2007 • Leave a Comment

Gerade habe ich im Spiegel Online gelesen, dass die Spiegel-Gruppe und das Tochterunternehmen von Bertelsmann Wissen Media Group ein Joint Venture gegründet haben um ein deutschsprachiges Wissensportal zu starten. Die neue Rechercheplattform wird den Namen „Spiegel Wissen“ tragen und führt lexikalische und journalistische Quellen zusammen – nämlich: Spiegel-Inhalte, Inhalte der Bertelsmann-Lexika- und Wörterbücher und, was darf nicht fehlen, natürlich Wikipedia-Inhalte.
Die Inhalte von Spiegel Wissen sollen allen leicht und kostenlos zur Verfügung stehen. In die neue Plattform sollen alle bis jetzt noch kostenpflichtigen Archivartikel des Spiegels überführt werden. Das bedeutet, dass alle Artikel seit der Gründung des Blattes im Jahr 1947 und die Artikel von Spiegel Online ohne Gebühr zur Verfügung stehen werden.

“Spiegel Wissen ist die intelligente Verknüpfung von redaktionellen und lexikalischen Informationen auf höchstem inhaltlichem und technischem Niveau. Erstmals wird es möglich sein, alle relevanten Informationen zu einem Suchwort aus unterschiedlichen kompetenten Quellen mit einem Klick zu finden”, schwärmt Dr. Mario Frank, Geschäftsführer des Spiegel-Verlags.

Die Gründer scheinen sehr ambitioniert zu sein und wollen Spiegel Wissen zur umfassendsten frei zugänglichen Rechercheplattform im deutschsprachigen Internet machen. Die inhaltliche Pflege und Aufbereitung von Inhalten soll zunächst ein achtköpfiges Redaktionsteam der Spiegel-Gruppe übernehmen.
Wie auch Johnny Haeusler von Spreeblick schon angedeutet hat, war dies auf jeden Fall ein kluger Zug, besonders in anbetracht dessen, dass Google gerade mit dem Wikipedia Klon „Knol“ wirbt.
Ich bin sehr gespannt wie sich Spiegel Wissen mausern wird. Ich finde es auf jeden Fall eine sehr gute Sache – Je mehr Wissen frei zugänglich ist, desto besser.
Eines habe ich jedoch bis jetzt noch nicht herausgefunden…Unter welcher Lizenz wird Spiegel Wissen seine Inhalte bereitstellen? Wird das Copyright ganz bei Spiegel Wissen liegen, oder veröffentlichen sie Inhalte eventuell unter der GNU-FDL (GNU-Lizenz für freie Dokumentation) wie die Wikipedia es bis jetzt tut bzw. unter Creative Commons Lizenzen schliesslich ist die Wikipedia nun kompatible mit diesen…? Oder werden je nach Herkunft die Spiegel Wissen Inhalte verschiedenen Lizenzen unterliegen…?
Die von Wikipedia direkt abgeleiteten Werke müssen ja theoretisch eh wieder unter eine Copyleft-Lizenz gestellt werden (Copyleft-Prinzip).